Abteilung Elektrotechnik

Ingenieurinnen und Ingenieure von heute gestalten unsere Zukunft!

Sehr geehrte Besucher, die Zukunft beginnt heute!

In unserer Abteilung Elektrotechnik bilden wir Ingenieurinnen und Ingenieure aus, die durch ihre solide elektrotechnische Ausbildung dafür gerüstet sind. Unser Anspruch ist es auch, unseren Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Grundausbildung in elektrischen und mechanischen Belangen mitzugeben. Dies betrifft besonders die Werkstätte, wo die Ressourcen unseres Hauses, wie Schweißen und Kunststoffbearbeitung, zum Einsatz kommen.

Wir werden Mittel und Wege finden müssen, den steigenden Bedarf an elektrischer Energie zu decken und gleichzeitig in Verwendung stehende Geräte noch effizienter zu machen.

Allein der Hype in der elektrischen Antriebstechnik sichert schon eine weiterhin steigende Nachfrage nach unseren Absolventinnen und Absolventen dieser Ausbildungsrichtung.

Besonders wichtig sind uns die Firmenpartnerschaften mit der Kelag, Infineon und Philips, die mithelfen, das Ausbildungsequipment der HTL1 an die industriellen Erfordernisse anzupassen.

 

Höhere Abteilung für Elektrotechnik (5-jährig mit Matura)

  • Wichtig sind uns:
    • E-Mobilität
    • E-Speicher
    • E-Industrie
  • Reife- und Diplomprüfung (Matura) nach 5 Jahren
  • Ingenieur-Titel nach 3 Jahren Praxis

Seit Beginn des Schuljahres 2011/2012 bietet die HTL1 begabten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in der Leistungsklasse für Maschinenbau und Elektrotechnik eine völlig neue Perspektive des engagierten Lernens zu erleben.

 

Höhere Abteilung für Elektrotechnik, Leistungsklasse (5-jährig mit Matura)

  • kleine Gruppen
  • zusätzliche Fremdsprache: Italienisch oder Französisch
  • dreimonatiges Praktikum nach dem 3. Jahrgang
  • Wahlschwerpunkte im letzten Ausbildungsjahr
  • Reife- und Diplomprüfung (Matura) nach 5 Jahren
  • Ingenieur-Titel nach 3 Jahren Praxiszeit
  • weitere Informationen [pdf]

 

Stundentafeln

 

Lehrpläne

 

Am Tag danach ...

Nach der Schulausbildung an der HTL 1 steht den Absolventinnen und Absolventen der Weg in die Wirtschaft in diesem stark nachgefragten Fachbereich (immer ca. 300 offene Stellen auf htl-absolventen.at und auch auf unserem „Job-Portal“) offen.

Mit der fundierten Basisausbildung in den Berufsfeldern E-Mobilität, vernetzte Speichersysteme, Elektroinstallationstechnik, Informationstechnologie, Alarm- und Sicherheitstechnik, Antriebs- und Automatisierungstechnik sowie der Energietechnik können die Absolventinnen und Absolventen der Elektrotechnik direkt in die Wirtschaft eintreten oder eine Universität oder Fachhochschule besuchen.

In vorgenannten Berufsfeldern sind Tätigkeiten in

  • Planung – Entwicklung
  • Software-Engineering
  • Projektleitung
  • Fertigung
  • Vertrieb
  • Service, Support
  • Inbetriebnahme

verbreitete Einsatzgebiete für unsere Absolventinnen und Absolventen.

Die Ausbildung an der HTL1 beinhaltet die Unternehmerprüfung, die zur selbstständigen Gründung und Führung eines einschlägigen Betriebes berechtigt. Enthalten in der HTL-Elektrotechnik-Ausbildung ist auch der Lehrabschluss „Elektrotechniker/in“.

 

Mögliche Arbeitgeber

  • in räumlicher Nähe: ABB, Elin, Flex, Infineon, Philips, Kelag, Mahle, Kapsch, Regro, Schäcke, Siemens, Schrack
  • im Süden Deutschlands: Audi, BMW, Mercedes, Infineon, Porsche, MAN, Siemens
  • in Südtirol: Microtec (Springer Konzern)

 

Studium zum „Diplomingenieur“ in nur 2 Jahren nach der HTL1 Elektrotechnik:

Wer sich für eine weiterführende Ausbildung entscheidet, dem steht seit einem Jahr ein einmaliges, inzwischen schon mehrfach genutztes, Angebot zur Verfügung: Ein zwischen der HTL1 und der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) geschlossener Vertrag ermöglicht es unseren Absolventen, den akademischen Titel „Diplomingenieur“ (ohne Zusatz „FH“!) in zwei Jahren Vollstudium zu erwerben.

Ein Jahr von diesen beiden ist bereits ein bezahltes Praktikumsjahr in der Industrie. Möglich wird diese Zeitersparnis durch ein maßgeschneidertes - auf den HTL-Elektrotechnik-Lehrplan aufgesetztes - Curriculum mit einer entsprechenden pauschalen Anrechnung von zwei Ausbildungsjahren.

Seit 2016 ist nach abgeschlossener Hochschulausbildung in Zwickau sogar ein direkter Einstieg in eine Doktorarbeit bei einem Notenschnitt kleiner als 2,5 möglich!

 

 

Kontakt

Prof. DI Dr. Rüdiger STONITSCH, Abteilungsvorstand
M: +43 699 131 605 18
T: +43 463 31 605 18
F: +43 463 31 605 23
E: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Abteilung Elektrotechnik

 

"Die Grundvoraussetzung jedes Fortschritts ist die
Überzeugung, dass das Nötige möglich ist."
(Norman Cousins)

E-Mobilität – Wir bewegen Menschen

Elektrifizierte Fortbewegung ist eine beschlossene Sache!

2025: In Europa gibt es vielleicht noch ein oder zwei Hersteller, die einen "Diesel" im Programm haben. Die "Großen", wie der VW-Konzern, werden sich von dieser Technologie schon vor 2020 verabschiedet haben ...

Ja, der Sound wird uns fehlen! Nein, die Emotion kommt nicht zu kurz! Tesla beschleunigt heute schon schneller als zigfach teurere Supersportwagen. Die ETH Zürich hält seit 2016 den Beschleunigungsweltrekord auf 100 km/h mit einem kleinen Elektrorennwagen, den Studenten gebaut haben – gefahren von einer jungen Frau!

In unserem Schulschwerpunkt E-Mobilität gehen wir auf die Themen Fahrwerk, Sicherheitssysteme, autonomes Fahren, Antrieb und Antriebsregelung, Datenverkehr im Fahrzeug, bis hin zur Fahrzeugladung und Energiespeicherung ein.

Diese zukunftsweisenden technischen Inhalte werden in speziell eingerichteten Labors und Werkstätten praktisch beübt.

 

 E-Mobilität – Wir bewegen Menschen

 E-Mobilität – Wir bewegen Menschen

 

E-Speicher – Jetzt speichern und bei Bedarf abrufen

Wir befassen uns mit Stromspeichern vom Bleiakkumulator bis zum Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Speicher. Neue Speichertechnologie erfordert neue Systeme der Lade- und Entladestromsteuerung.

Diese Speichertechnologien werden sowohl in Fahrzeugen als auch in Booten und Häusern eingesetzt. Unsere geplante Photovoltaik-Anlage mit einer Maximalleistung von 60 kWp wird bereits im kommenden Sommer elektrische Energie für unsere Schule liefern, die wir bereits in einem neuen Energiespeicher sammeln können. Derzeit nutzen wir eine PV-Anlage mit 4 kWp zu Schulungszwecken.

Natürlich kann elektrische Energie auch von Wasser- oder Windkraftanlagen generiert werden.

Wir befassen uns mit zeit- und energieoptimierten Ladevorgängen, da unserer Ansicht nach „verteilte Speicher“ eine Lösung für die Energieversorgung in der Zukunft darstellen.

 

E-Speicher – Jetzt speichern und bei Bedarf abrufen

 

E-Speicher – Jetzt speichern und bei Bedarf abrufen

 

 

E-Industry – Making life comfortable

Wohnen 2025: Ihr Kühlschrank bestellt automatisch fehlende oder abgelaufene Lebensmittel nach, die nach der Lieferung automatisiert gekühlt eingelagert werden - maßgeschneidert für den Nutzer. Geschirrspüler und Waschmaschine, deren Vorrat an Waschmittel nur noch selten aufgefüllt werden muss, laufen automatisch zu den Zeiten, in denen Strom billig oder im Überschuss zur Verfügung steht.

Die Energie, die wir am Dach aus der Sonne generieren und gerade nicht verbrauchen, wird in eleganten Energiespeichern, die - wartungsfrei - an der Wand im Keller oder der Garage hängen, gesammelt. Sie wird nachts oder zum „Tanken“ der E-Fahrzeuge abgerufen oder auch einem Energieversorger verkauft. Natürlich werden Unregelmäßigkeiten im Tagesablauf - wie auch unangemeldete Besucher - auf unsere mobilen Informationsgeräte (vormals Handys) gemeldet.

Gesteuert werden diese Prozesse von Mikrocontrollern, wie sie in der „Automatisierungstechnik“ und „Fachspezifische Informationstechnik“-Ausbildung zur Anwendung kommen.

 

E-Industry – Mobility

Themen für Industrie-Anwendungen im Bereich Mobilität sind die Automatisierung von Fertigungsstraßen bis hin zu Möglichkeiten des automatisierten Batterietauschs - beispielsweise von Transportrobotern.

Die Steuerung und Regelung dieser automatisierten Abläufe erfordern fundierte Programmierkenntnisse, die über alle fünf Ausbildungsjahre begleitend in „Fachspezifischer Informationstechnik“ ausgebildet und geübt werden.

Im Bereich „Netzwerktechnik“ befassen wir uns mit der Kommunikation (drahtgeführt und drahtlos) der einzelnen Komponenten untereinander und mit übergeordneten Einheiten.

 

E-Industry – Entwicklung und Innovation

Alle Elektrotechnikerinnen und Elektrotechniker unseres Hauses arbeiten im Abschlussjahr „Diplomarbeiten“ aus, die meist Themenstellungen von Industriebetrieben behandeln.

Im Zuge dieser über ein Jahr laufenden Gruppenarbeiten erfolgt Entwicklungsarbeit an oft neuen technischen Aufgabenstellungen.

Beispielsweise wird heuer ein transportabler Leistungsprüfstand für Ladesäulen von Elektrofahrzeugen oder auch ein Energiemanagementsystem für ein Elektroboot, das die Batterieladung über Photovoltaik-Zellen und/oder Landstrom bewerkstelligt und diese Energie bei Bedarf auch für leistungsstarke 230 Volt-Verbraucher zur Verfügung stellt, entwickelt und gebaut.